Mein Linux/Unix Haushalt

Mir ist heute erst mal richtig aufgefallen, dass ich privat eigentlich nur noch Linux bzw. Unix Systeme verwende.

Ich besitze:

– einen Mac Mini und ein MacBook Air – beide mit Mac OS X (Unix)
– zwei iPads mit iOS (Unix)
– iPhone 3G, 4, 5, 6 mit iOS (Unix)
– Apple TV (Unix)
– WDTV Mediaplayer (Linux)
– Mediacenter-PC (Linux)
– Synology NAS (Linux)
– drei Raspberry Pis (Linux)
– einen Testrechner mit Linux

Der einzige Rechner mit Windows, ist nur noch ein reiner Spielerechner mit Steam drauf.

Ist schon Wahnsinn, wie sehr Linux/Unix sich in den letzten Jahren bei mir eingeschlichen hat. Und mir ist das nicht mal so richtig aufgefallen. Und vor allem, wie bequem und einfach Linux/Unixsysteme inzwischen geworden sind. Da funktionert einfach alles so wie es soll.

Beispiel an meiner Synology: ich bin u. a. Fan von Garfield und Hagar the Horrible. Im Internet gibt es täglich neue Comicstrips der beiden. Meine Synology holt mir täglich, per selbstgeschriebenem Script, die neuesten Strips ab und legt sie auf der Festplatte ab. So kann ich mir, z. B. bequem per iPad auf der Couch, die Comics ansehen wenn ich mal Zeit habe.

Genauso diverse Backupscripts. Ich lasse täglich auf meinem Webserver meine Projekte sichern. Die Synology holt nachts diese Backups ab und sichert diese später noch einmal zusätzlich an einem anderen Platz ab. Und das schon seit Ewigkeiten, ohne dass bisher etwas schief gegangen ist. Alle heilige Zeit fällt mir ein, ich könnte die Scripte mal prüfen, ob sie noch funktionieren. Und jedesmal stelle ich fest: sie tun ihren Dienst perfekt. Genau das liebe ich an Linux 🙂

Meine Pis verrichten ebenfalls ihren Dienst und laufen seit langem ohne Probleme. Einer dient als kleiner Server, der mir ein paar Dienste von aussen zugänglich macht. Der zweite Pi ist eine kleine Entwichlungsmaschine, mit der ich diverses teste. Wenn dann ein Dienst gut läuft, wandert der auf den Produktiv-Pi. Der dritte Pi dient nur als Airplay Empfänger. Auch der läuft wunderbar.

Wenn ich einige Jahre (oder Jahrzehnte) zurückdenke, da konnte ich mit Linux nicht viel anfangen. Ich war immer recht schnell frustriert wenn was nicht klappte. Heute nicht mehr, heute fällt mit Linux sehr vieles leichter. Ich freue mich immer wieder, wenn ich mit diesem System arbeiten kann.

Dafür einen großen Dank an Linus Torvalds und all die Linux-Entwickler, die sehr viel, und vor allem sehr gute Arbeit geleistet haben. Und natürlich auch an die Linux-Community, die ebenfalls sehr viel für Linux tut.

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